Die Burghexen sind eine der bekanntesten und eindrucksvollsten Gruppen der Hettinger Fasnet.
Gegründet wurden sie im Jahr 1974, als die alte Hettinger Sage um das spukende Schloss in eine lebendige Fasnetsfigur verwandelt wurde. Der Legende nach trieben dort einst Hexen ihr Unwesen, hielten die Schlossbewohner in Atem und sorgten für allerlei Spuk und Schrecken.
Heute leben die Burghexen dieses Erbe mit viel Begeisterung und sind mit rund 150 Mitgliedern die größte Gruppe der Narrenzunft. Geleitet wird die Gruppe von Markus Beck, der gemeinsam mit seinem Team die Tradition und das närrische Treiben weiterführt.
Die Burghexen fallen bei Umzügen und Auftritten sofort durch ihre farbenfrohen Kostüme auf: grüne Röcke, auffällige rote Schürzen, Blusen und natürlich die markanten, handgeschnitzten Holzmasken mit ihren frechen und schelmischen Gesichtszügen. Eine der bekanntesten Darbietungen der Gruppe ist die beeindruckende Hexenpyramide, bei der die Hexen in atemberaubender Höhe eine Menschenpyramide bilden ein echter Höhepunkt bei jedem Auftritt.
Doch die Burghexen sind nicht nur zum Anschauen da. Sie leben die Fasnet auf ganz besondere Weise. Immer wieder mischen sie sich unter das Publikum, treiben Schabernack und stellen den einen oder anderen Unfug an. Dabei kann es gut passieren, dass ein Zuschauer kurzerhand in die Gruppe hineingezogen und Teil des närrischen Treibens wird. Mit viel Witz und Spielfreude sorgen die Hexen so für beste Unterhaltung und echte Fasnetsstimmung ganz im Sinne der alten Sage.
Ob beim großen Umzug, auf der Bühne oder bei närrischen Veranstaltungen – die Burghexen sind aus der Hettinger Fasnet nicht mehr wegzudenken und begeistern das Publikum Jahr für Jahr mit ihrer Energie, ihrem Humor und ihrem einzigartigen Auftreten.
© Alexander Fritz 2025